Operative Werkstatt · Prozesse

Was passiert zwischen Auftrag
und Zahlungseingang?

Zwischen Auftrag und Zahlung zeigt sich, ob ein Unternehmen hält, was es seinem Kunden verspricht.

Werkstatt als PDF ↓
Was der Kunde erlebt

Eine Vereinbarung geht unterwegs verloren.

Ein guter Prozess liefert. Der Kunde muss ihm nicht hinterherlaufen.

Nicht nachfragen. Nicht korrigieren. Nicht warten.

Ein Kunde bestellt. Für ihn gilt eine Sondervereinbarung.

Der Auftrag wird bearbeitet. Die Vereinbarung wird jedoch nicht vollständig in die nachfolgenden Systeme übernommen. Die Lieferung folgt dem Standard. Die Rechnung ebenfalls.

Der Kunde bemerkt den Bruch. Er fragt nach, reklamiert – und zahlt zunächst nicht.

Für ihn ist klar: Das Versprechen wurde nicht gehalten.

Die Sondervereinbarung ist nur ein Beispiel. Ähnliche Brüche entstehen bei Auftragsänderungen, Zusatzleistungen, Preisstufen, Promotions oder der manuellen Übergabe von Informationen.

Der Blick zurück

Sichtbar wird der Fehler beim Kunden.

Entstanden ist er viel früher.

01Auftrag
Sonderregel bleibt
manuell
02Übergabe
Information geht
verloren
03Leistung
Standard ersetzt
Vereinbarung
04Rechnung
System kennt die
Abrede nicht
05Zahlung
Reklamation oder
Kürzung

Das Problem sitzt selten dort, wo es sichtbar wird.

Kleiner Fehler. Große Wirkung.

Was zusätzliche Klärung kostet.

Nicht jeder Auftrag läuft durchgehend im Standard. Entscheidend ist, wie viele Vorgänge zusätzlichen Klärungs- und Bearbeitungsaufwand auslösen.

Vorgänge × Anteil betroffener Vorgänge × zusätzlicher Bearbeitungsaufwand × Vollkostensatz
3.500 Aufträge × 10 bis 12 Prozent mit zusätzlichem Klärungsbedarf × 0,8 Stunden zusätzlicher Bearbeitungsaufwand × 51 Euro Vollkostensatz
14.280–17.136 € direkter Bearbeitungsaufwand pro Jahr

Eine Beispielannahme, keine Prognose für Ihr Unternehmen. Geprüft wird in der Diagnose mit Ihren Vorgängen, Ihrem Aufwand und Ihren Kosten.

So wird aus einem vermeintlich kleinen Prozessfehler eine wirtschaftliche Entscheidung.

Früher sehen. Früher handeln.

Der Kunde sollte nicht das Frühwarnsystem des Unternehmens sein.

Ein belastbarer Prozess zeigt Abweichungen, bevor sie beim Kunden ankommen: eine fehlende Vereinbarung, eine stockende Übergabe, einen gefährdeten Liefertermin oder eine Differenz zwischen Auftrag, Leistung und Rechnung.

Nicht jede Störung lässt sich verhindern. Schweigen lässt sich verhindern.

ErkennenInformierenLösung anbietenAbschluss bestätigen

Ein Webshop fällt aus. Der Kunde erfährt es, bevor er nachfragen muss. Er bekommt einen alternativen Bestellweg und erfährt, wann der Shop wieder läuft. Danach folgt der Abschluss.

So wird aus einer Störung nicht automatisch eine Eskalation. Dann wird entschieden: Was kostet? Was zuerst? Wann wird die Wirkung in den Zahlen sichtbar?

Der Blick in die operative Werkstatt

Erfahrung wird handlungsfähig.

Der Blick gilt der gesamten Kette – nicht nur einzelnen Abteilungen.

ReifegradbestimmungWie belastbar arbeitet die Prozesskette über die Abteilungen hinweg?
KPI-AssessmentWo weichen die eigenen Zahlen ab? Welche Abweichung ist wirtschaftlich relevant?
EntscheidungsbildWas bleibt stark? Wo besteht Handlungsbedarf? Welcher Hebel kommt zuerst?
Entscheidungsbild aus Reifegradbestimmung und KPI-Assessment

Das Entscheidungsbild verdichtet Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Beispielhafte Darstellung aus der Diagnose.

Die Werkzeuge liefern nicht die Geschichte. Sie belegen sie.

Wie viel davon betrifft Ihr Unternehmen?

In 30 Minuten klären wir gemeinsam, welche Signale Sie bereits sehen und ob es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

30 Minuten. Offener Austausch. →
Sandra Fragen? Sandra ist da
Sandra Sandra
Vollständiges Gespräch mit Sandra →